Grafikdesign Studium

Grafikdesign Studium

Wer sich für ein Studium im Bereich Grafikdesign interessiert, der sollte neben einem künstlerischen Interesse, Gestaltungsfähigkeit und Beurteilungsfähigkeit auch noch Interesse in der bildhaften und typographischen Ausdrucksweise besitzen.

Um für das Grafikdesign Studium zugelassen zu werden, ist mindestens ein Realschulabschluss, besser jedoch das (Fach-)Abitur nötig. Die Bewerber werden in einem ersten Schritt zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, bei dem sie eine Mappe vorzuleben haben. Diese Mappe solle zehn bis fünfzehn künstlerische Arbeiten, die selbst angefertigt wurden, enthalten. Konnte der Bewerber durch Mappe und Bewerbungsgespräch überzeugen, so findet meist in einem zweiten Schritt noch eine Aufnahmeprüfung statt. Dabei wird unter anderen das Entwickeln kreativer Ideen, die technische Umsetzung sowie das Verstehen der Aufgabenstellung generell und auch der persönliche Zeithaushalt abgeprüft.

Das Studium dauert sechs Semester. Die ersten drei Semester umfassen dabei das Grundstudium, in dem es vor allem um einführende Veranstaltungen im Bereich Grafikdesign geht. Teilweise wird das dritte Semester mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen, bei der die Studenten ihren derzeitigen Wissenstand abrufen können, bevor sie ab dem vierten Semester dann das Hauptstudium beginnen. Dieses stellt eine Vertiefung des bisher gelernten dar, wobei allerdings ganz nach den individuellen Interessen des Studenten Schwerpunkte gewählt werden.

Die Studieninhalte umfassen dabei folgende Bereiche: Layoutgestaltung und Entwicklung werblicher Konzeptionen, Illustration, Fotografik, Typografie, Bewusstseinsbildung zu künstlerisch-kreativen Prozessen, Schriftübung/Schriftgrafik oder auch Druck-, Repro- und Kommunikationstechniken. Außerdem werden oftmals auch noch Kunst- und Designgeschichte, Marketing und Betriebswirtschaftslehre unterrichtet, damit sich die angehenden Grafikdesigner auch später in der Wirtschaft behaupten können.

Während des sechsten Semesters wird eine Abschlussarbeit angefertigt, die von einem Dozenten betreut wird. In dieser Zeit finden kaum noch Vorlesungen statt, es werden allerdings noch Module wie Präsentationstechniken oder Bewerbungstraining unterrichtet.

Ist das Grafikdesign Studium nun beendet, so findet ein Grafikdesigner viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Zu diesen zählen beispielsweise die Massenmedien, die Entwicklung von Kommunikations- und Orientierungssystemen, Bildung und Wissensvermittlung oder auch bei Werbeagenturen (teilweise auch online) und Verlagen, bei Werbeabteilungen großer Unternehmen oder in Druckvorstufenbetrieben und Druckereien. Und wem all diese Möglichkeiten nicht zusagen, der kann sich auch immer noch als freiberuflicher Grafikdesigner auf dem Mark durchsetzen.

Wer sich für ein Grafikdesign Studium entscheidet, sollte sich auch in seiner Freizeit dafür interessieren. Da es doch um praktische Anwendungen geht, gilt: Übung macht den Meistern. Um von zu Hause aus gut und effektiv zu arbeiten, sollte man auch auf das richtige Mobiliar achten. Wer einen Computerschrank kaufen möchte, kann dies über das Internet tun. Der richtige Schreibtisch und auch der richtige Stuhl vereinfachen es einem sich zu konzentrieren. Und vor allem keine Haltungsschäden davonzutragen.